Christian Dirr: Jonglier-Show Licht & Feuer Stelzentheater Christian Dirr
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Pressezitate "Comedie & Melodie"


Feurige Perle der Kleinkunst
Varieté-Abend begeistert Zuschauer im Spiegelzelt

Ein weiteres Mal bewiesen die Veranstalter der Landesgartenschau ihre glückliche Hand bei der Auswahl hochkarätiger Unterhaltung. Mit einem Varieté-Abend vom Feinsten verzauberten Karin Melchert, Sebastian Matz, Christian Dirr und Michael Wibbelt ein zwar kleines, aber genussfreudiges Publikum.
von Anke Emmerling

“Im Bann des Feuers” war das Programm überschrieben, das mit einer Vielzahl bekannter Chansons, Comedy, virtuoser Jonglage- und Diabolo-Nummern sowie einer magischen Feuershow aufwartete. In der für eine solche Veranstaltung wie geschaffenen Atmosphäre das Spiegelzeltes zauberte Christian Dirr mit einer witzigen Begrüßung sofort einen Draht zu den Zuschauern. Reichlich Applaus gab es unter anderem für die von Karin Melchert ausdrucksvoll interpretierten Chansons von Marlene Dietrich, Hildegard Knef oder Zarah Leander, besonders aber denen von Edith Piaf. Hier brillierte die Sängerin mit einer sehr kraftvollen Stimme. Die virtuose Begleitung lieferte Sebastian Matz am Flügel, der das Publikum zudem mit dem knarzigen Gesang eines Louis Armstrong begeisterte.
Herzhaft gelacht wurde, als Michael Wibbelt als Grashüpfer auf Stelzen zu einer Melodie von Johann Strauß Walzer tanzte.
Absoluter Höhepunkt war die Feuershow der beiden, “Baila Fuego”.Nach einem poetisch-leisen Beginn mit leuchtenden Jonglierbällen steigerten sie sich zu einem kraftvollen Tanz mit Fackeln und Feuerwerk.
Trierischen Volksfreund vom 24.7.2004





Wenn Grashüpfer Flip auf Stelzen kommt
Varieté im Lyz begeistert mit Klasse, Witz und Hingabe
von Kristina Hußmann

Die Bühne im Lyz ist schlicht. Nur ein roter Samtvorhang und sanftes Licht im Hintergrund verleihen der schwarzen Kulisse eine elegante Note. Varieté steht heute Abend auf dem Programm in dem Kleinkunsttheater. Knallig, schrill und pannenfrei wird es nicht werden. Dafür aber mitreißend, witzig und einfach schön.

In das milde Licht des Raumes tritt Karin Melchert in goldfarbenem Kleid und singt glasklar und warm. “Unser Engel”, sagt einer der Künstler. Und er meint es so. Sebastian Matz begleitet die Sängerin am Klavier, mal vom Blatt, mal improvisiert. Und auch er singt. “Somewhere over the rainbow” wie Louis Armstrong. Mitten in “Puppet on a String” stolpert ein großer Clown auf Stelzen durch die Tür, gekleidet in blau und grün. Er stakst wackelig durch die Reihen und nimmt dann, aus Verzweiflung über den zu tief unten liegenden Sitzplatz, auf der Schulter eines stehenden Besuchers Platz.
Christian Dirr aus Trier ist Jongleur und er wirft die roten und gelben Bälle als hätte er nie etwas anderes getan. Sein Kompagnon Micha, er kommt aus Siegen, steigt ein. Er kann aus Luftballons Hexenbesen und Eulen basteln, beschenkt damit sogar eine junge Frau aus dem Publikum.

Strauss tanzt Walzer

Nach der Pause hüpft Biene Majas Grashüpfer-Kumpel auf Stelzen in den Saal. Er tanzt zum Wiener Walzer von Strauss und bekommt Gesellschaft vom tierischen Namensvetter des Komponisten. Das große Federvieh rast mit Reiter auf dem Rücken um das grüne Heupferd. Die rasante Nummer ist skurill und verrückt. Und so witzig, dass ein Mann, der in der vierten Reihe sitzt, fast vom Stuhl fällt. “Das war Strauss”, kommentiert der Pianist am roten Klavier.

Lieder von Edith Piaf und Bette Midler lösen den Auftritt der schrägen Vögel ab. Es wird ganz still: Das Duo an Piano und Mikrofon berührt. Karin Melchert weiß wohl, wovon sie singt. Und Sebastian Matz nimmt ihre stimmlichen Interpretationen am Klavier behutsam und gekonnt auf.
Viel Raum für Melancholie lassen die vier Künstler allerdings nicht. Christian Dirr und Michael Wibbelt jonglieren im Dunkeln mit leuchtenden Bällen und brennenden Fackeln.

Feuriger Auftritt

Die Hitze verfliegt nach diesem feurigen Auftritt schnell. Der Rauch aber hängt im Raum und schimmert im Lichtkegel des Scheinwerfers, der auf den Pianisten gerichtet ist. Er sitzt am Klavier und spielt. Und dazu singt er wie Louis Armstrong: “What a wonderful world...”
Westfalenpost vom 23.10.2004





Eine unterhaltsame Show
Unter dem Motto “Comedie & Melodie” wurde am Donnerstagabend das Publikum im gut besuchten Kleinen Theater zweieinhalb Stunden lang in die Welt des Varieté entführt.

“Gastgeber” des Abends war der Siegener Jongleur und Stelzenläufer Michael “Micha” Wibbelt, der das musikalische Duo Karin Melchert (Luxemburg) und Sebastian Matz (Trier) sowie den “Comedyjongleur” Christian Dirr (Trier) um sich geschart hatte. “Come to the Cabaret” begrüßten Karin Melchert und ihr äusserst versierter Partner an den Tasten das Publikum - und schon gab es kein Halten mehr. Im stetem Wechsel von musikalischen Beiträgen und

Jonglage/Comedy gaben sich die Künstler auf der Bühne “die Klinke in die Hand”.


Die Sängerin spielte ihre Stärken vor allem bei Chansons von Zarah Leander oder Edith Piaf und Musicalsongs von Judy Garland oder Barabara Steisand aus, konnte aber auch mit Pop- und Jazz-Balladen wie “The Rose” oder “Summertime” überzeugen. Sebastian Matz präsentierte sich nicht nur als perfekter Liedbegleiter am Klavier, sondern auch stimmlich als obercooler Louis-Armstrong-Imitatior.

Michael Wibbelt sorgte gleichermaßen mit bewunderswerter Feuerfackel-Jonglage auf dem Einrad wie auch als Flip der Grashüpfer, für beste Unterhaltung. Christian Dirr zeigte nicht nur den “dümmsten Jongliertrick der Welt” und das Jonglieren mit “zwei linken Händen”, sondern bewies auch sein Können an Diabolo, Keulen und Bällen. Mit letzteren lernte auch eine junge Dame aus Weidenau umzugehen, die “freiwillig” aus dem Publikum herausgepickt wurde - “Micha” leistete kaum merklich Hilfestellung dabei.
Siegener Zeitung

Im vollbesetzten Haus fühlten sich nicht nur die Akteure, sondern auch die zahlreiche Besucher `Mittendrin´ und waren von den Darbietungen begeistert. Die bunte Mischung aus Comedy, Musik und Artistik bezauberte das Publikum, denn die Künstler verstanden es immer wieder die Gäste in besonderer Art und Weise in ihre Darbietungen mit einzubeziehen”
Rheinpfalz

“Karin Melcherts voluminöse Stimme und perfekte Interpretation der Musikvorträge stand den großen Stars der Szene in nichts nach”
Luxembourger Wort

“Karin Melchert bot ein Feuerwerk an meisterhafter Performance”
Saarbrücker Zeitung

“Das Programm endete am späten Abend mit einem Feuerwerk an Hits aus Musical und Chansons und erst nach mehreren Zugaben ließ das Publikum Christian Dirr, Karin Melchert und Sebastian Matz von der Bühne gehen. Die Veranstalter sind zuversichtlich, dass dieses erfolgreiche Event auch im kommenden Jahr wieder einen Platz im Programm einnehmen wird”
Eifelzeitung

“Aber nicht nur der Gaumen sondern auch die anderen Sinne kamen voll auf ihre Kosten. Karin Melcherts voluminöse Stimme und ihre perfekte Interpretation verschiedenster Musicals und Chansons ließen Begeisterung unter den Zuhörern aufkommen. Sebastian Matz am Piano sorgte für gekonnte Unterstützung und leichte Begleitmusik während des Dinners. Christian Dirr, der bekannte Trierer Jongleur, Comedyartist und Preformancekünstler ließ mit seiner Feuerartistik den Atem stocken aber auch die Lachmuskeln spielen, wenn er seine Späße mit dem Publikum machte.”
Trierischer Volksfreund


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